Projektgebietetreffen: Auf den Spuren von Rebhuhn und Großtrappe im Zerbster Ackerland
11.06.2026
Der Förderverein Großtrappenschutz e. V. leitet das Projekt vor Ort und setzt dabei mit Projektkoordinatorin Dr. Nadine Schubert und ihrem Team auf die enge Zusammenarbeit von Naturschutz und Landwirtschaft. Das Zerbster Ackerland ist geprägt durch großflächige, ertragreiche Felder und eine intensive landwirtschaftliche Nutzung. Umso bedeutender sind gezielte Maßnahmen wie die Anlage von Blühflächen und Brachstreifen. Sie schaffen neue Lebensräume und tragen messbar zum Erfolg bei: Seit 2022 konnte der Bestand des Rebhuhns deutlich gesteigert werden und liegt aktuell bei 1,72 Rebhühnern pro 100 Hektar Agrarfläche. Dabei ergänzen sich der Schutz von Rebhuhn und Großtrappe gegenseitig – beide Vogelarten waren im Zerbster Ackerland ganz oder beinahe ausgestorben und sind jetzt wieder anzutreffen.
Neben fachlichen Impulsen der drei Leadpartner, das sind die Universität Göttingen, der DDA und der DVL, wurde während des Treffens auch wieder der projektübergreifende Austausch intensiviert. Der kontinuierliche Wissenstransfer zwischen den Projektgebieten – über Bundeslandgrenzen hinweg – ist ein wichtiger Erfolgsfaktor seit Beginn des Projekts. Trotz regelmäßiger digitaler Abstimmungen wurde erneut deutlich: Der persönliche Austausch schafft Vertrauen, fördert neue Ideen und motiviert für die weitere gemeinsame Arbeit zum Schutze des Rebhuhns und für mehr Artenvielfalt in der Agrarlandschaft.
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