Daten und Fakten

rund ums Rebhuhn

Monitoring

Ein Grundstein des Projektes "Rebhuhn retten - Vielfalt fördern!" ist die jährliche, möglichst vollständige Erfassung der Rebhuhnbestände in den Projektgebieten.

Die Erfassung von Rebhühnern erfolgt entlang vorgegebener Zählrouten, die vorwiegend in offenen Agrarlandschaften mit gutem Überblick verortet werden und für das Rebhuhn geeignete Lebensraumstrukturen wie Blühbrachen, Niederhecken, Altgrasstreifen u.ä. aufweisen. Die Zählrouten liegen in der Regel auf Feldwegen, sind etwa 1 bis 1,5 Kilometer lang und werden zu Fuß begangen. Alle 150 bis 200 Meter wird eine sogenannte Klangattrappe mit dem Ruf eines Rebhahns abgespielt. Alle Rebhuhnbeobachtungen, ob akustisch oder visuell, werden in der App NaturaList oder auf einer bereitgestellten Feldkarte dokumentiert.

Ehrenamtliche RebhuhnkartiererInnen:

Für die einmalige Erfassung sind kaum Vorkenntnisse und wenig Zeit nötig. Sie benötigen lediglich ein Mobilfunkgerät, einen kleinen Lautsprecher und ggf. ein Fernglas. Die Kartierungen sollen in der Abenddämmerung zwischen Ende Februar und Ende März stattfinden. Der Wochentag kann frei innerhalb des mehrwöchigen Erfassungsfensters gewählt werden.

Mit dem Wissen über die Rebhuhnvorkommen in Ihrer Umgebung können Sie helfen, den Rebhuhnschutz in der Region zu fördern. Ausgleichsmaßnahmen können sich am Rebhuhn ausrichten, die Mahd von Brachen und Feldrainen kann verzögert werden, Landwirtinnen und Landwirte können auf rebhuhngerechte Agrarumweltmaßnahmen aufmerksam gemacht werden. Das Rebhuhn braucht viele Unterstützerinnen und Unterstützer vor Ort – und das an möglichst vielen Orten.

Videos zum Rebhuhn Monitoring

Mehr Informationen zum Monitoring finden Sie in den Schulungsvideos:


Alle wichtigen Informationen zum digitalen Rebhuhn-Monitoring finden Sie bei Ornitho zusammengefasst.