Es tut sich was in Sachen

Rebhuhn-Rettung !

Hessisches Ried - Landschaftspflegeverband Kreis Groß-Gerau e.V.

Die 225 km² große Projektkulisse „Hessisches Ried“ befindet sich zum überwiegenden Teil im hessischen Landkreis Groß-Gerau im Rhein-Main-Gebiet, ca. 20 km südwestlich von Frankfurt am Main. Randbereiche der Kulisse gehören zum Landkreis Darmstadt-Dieburg. In der Nördlichen Oberrheinebene und damit in einem Hotspot biologischer Vielfalt gelegen, kommt hier noch eine Vielzahl an Arten vor, wie Haubenlerche, Grauammer und Wechselkröte, die deutschlandweit oder in Hessen stark gefährdet sind.

Durch die zusammenhängende Offenlandfläche mit einem geringen Waldanteil liegen optimale Bedingungen für den umfassenden Schutz des Rebhuhns vor. Hierfür steht der Landschaftspflegeverband Kreis Groß-Gerau e.V. als Projektträger mit allen lokalen Akteur*innen (Landwirt*innen, Jäger*innen, Naturschutzverbänden, Kommunen und Naturschutzbehörden) in engem Kontakt.
Neben dem klaren Fokus auf Lebensraumaufwertungen durch Blühflächen sollen weitere Schutzmaßnahmen wie die großräumige Umwandlung von Hoch- zu Niederhecken und ein angepasstes Prädationsmanagement den Rebhuhnbestand fördern. Die Arbeiten bauen auf den Erfolgen des Feldflurprojektes „Rheinauen bei Trebur“ auf, welches seit 2019 Maßnahmen für bedrohte Feldflurarten umsetzt.

Projektlaufzeit

2023 - 2029

Drittmittelgeber

Hessisches Ried - Landschaftspflegeverband Kreis Groß-Gerau e.V.

Ansprechperson

Martin Kreuels
Dresdener Straße 2
64560  Riedstadt

E-Mail:
martin.kreuels@lpv-gg.de
Web:
https://lpv-gg.de/Rebhuhn-retten-Vielfalt-foerdern/