Wie geht es dem Rebhuhn?
09.09.2026
Um die aktuelle Verbreitung und Bestandsdichte des Rebhuhns deutschlandweit zu beschreiben, fand in den Jahren 2024 und 2025 erstmals eine bundesweite, repräsentative und auf das Rebhuhn angepasste Kartierung statt. Die Auswertung der Erfassungsergebnisse im Rahmen des Projektes „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ liefert nun eine belastbare Schätzung des bundesweiten Rebhuhn-Bestandes (2024/2025: 52.300 bis 92.700 Rufnachweise) und seiner räumlichen Verbreitung. Diese Schätzung stellt einen wichtigen Referenzwert für Wissenschaft, Politik und den praktischen Rebhuhnschutz dar. Darüber hinaus werden durch den Vergleich mit früheren Erfassungen regionale Bestandsrückgänge sichtbar.
Aktuelle Verbreitungsschwerpunkte des Rebhuhns finden sich in Niedersachsen und Bayern mit den höchsten Beständen, darauf folgen Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Große Teile Ost- und Südwestdeutschlands sind hingegen bereits verwaist. Die Ergebnisse der bundesweiten Kartierung 2024/2025 zeigen insgesamt eine Konzentration der verbleibenden Rebhuhn-Vorkommen auf einige besonders geeignete Regionen. Im Vergleich zur letzten deutschlandweiten Erfassung des Rebhuhns von 2005 bis 2009 im ersten Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR, Gedeon et al. 2014) ist die Verbreitung deutlich zurückgegangen.
Die bundesweite Kartierung ist abgeschlossen, aber die Teilnahme am jährlichen Rebhuhn-Monitoring ist weiterhin möglich!
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