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„Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ beim 38. Deutschen Naturschutztag

13.03.2026

Berlin – Vor rund 250 Teilnehmenden aus Naturschutz, Landwirtschaft und Politik referierte DVL-Projektleiterin Monika Riepl bei der Veranstaltung „Wiederherstellung in Agrarlandschaften – Wunsch oder Wirklichkeit?“. In ihrem Vortrag stellte sie das Projekt vor und gab Empfehlungen hinsichtlich der Naturwiederherstellungsverordnung.

„Der wichtigste Hebel, um biodiversitätsfördernde Maßnahmen in die Feldflur zu bringen, sind nach wie vor die Agrarumwelt- und Vertragsnaturschutzprogramme der Bundesländer“, betonte sie. Die effektivsten Maßnahmen sind mehrjährige Blüh- und Brachflächen. Lage, Zuschnitt und Pflege einer Fläche sind entscheidend für ihren Nutzen für die Biodiversität.

Diese wichtigen Empfehlungen aus dem Projekt stellte Monika Riepl vor: 

  • Langfristiges Beratungsangebot sicherstellen
  • Maßnahmen bürokratiearm und einfach für den regulären Betriebsablauf aufstellen, Förderpauschalen an regionale Bedingungen anpassen
  • Strukturreiche, halbseitig bewirtschafteten Blühflächen als Maßnahme in allen Bundesländern einführen: Mindestbreite von 20 Metern, Bearbeitung erst im Frühjahr, Pflegemahd erst ab 15. August
  • Zuschlagsmodelle für Flächenzuschnitt und Optimierung der Flächenlage ausbauen

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