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Rebhühner auswildern? Achtung: Das kann mehr schaden als nützen!

26.02.2026

Das neue Infoblatt von Dr. Eckhard Gottschalk, Abteilung Naturschutzbiologie der Georg-August-Universität Göttingen, klärt über die Risiken des Auswilderns von Rebhühnern auf.

Auswildern kann als einfache Lösung im Rebhuhnschutz erscheinen. Tatsächlich kann unsachgemäße Auswilderungen dem Wildbestand erheblich schaden! Denn Rebhühner lassen sich zwar in Gefangenschaft züchten, doch die Zucht über Generationen verursacht automatisch Anpassungen an die Bedingungen in Gefangenschaft, etwa geringere Ängstlichkeit. Das macht Zuchtstämme für die Auswilderung unbrauchbar. 

Grundsätzlich gilt: Tiere sollten erst in einer Landschaft ausgesetzt werden, nachdem die Gründe für das lokale Aussterben beseitigt sind. Dafür sollte man den Lebensraum verbessern und das Prädationsrisiko reduzieren.

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