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Neuer Fachartikel: Schutz von Rebhühnern – eine Frage der Quantität?

08.01.2026

Im aktuellen Falke-Sonderheft „Vogelschutz: Rückblick & Perspektiven“ ist ein lesenswerter Beitrag von Dr. Amelie Laux und Dr. Eckhard Gottschalk erschienen. Beide sind an der Abteilung Naturschutzbiologie der Georg-August-Universität Göttingen tätig und engagieren sich im Projekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“. Ihr Artikel beleuchtet eine zentrale Frage: Wie viele Maßnahmen sind für wirksamen Rebhuhnschutz nötig?

Trotz ihrer weiten Verbreitung in Deutschland sind Rebhühner nur in geringen Dichten vertreten. Um den Bestand zu sichern, ist ein flächendeckender Schutz unerlässlich. Studien zeigen: Für den Bruterfolg und die Bestandsentwicklung sind sowohl geeignete Lebensräume als auch die Kontrolle von Prädatoren entscheidend.

Um den dramatischen Rückgang der Rebhuhn-Populationen zu stoppen, empfehlen die Fachleute die Umwandlung von mindestens 7 % der Ackerflächen in extensiv bewirtschaftete Strukturen wie Blühflächen und Brachen. Der Artikel thematisiert zudem die Mobilität der Rebhühner und ihre Tendenz, aus kleinräumigen Schutzgebieten abzuwandern – ein Argument für größere Projektgebiete. 

Das bundesweite Projekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern“ setzt sich für eine flächendeckende Umsetzung von Schutzmaßnahmen ein, um die Bestände langfristig zu stabilisieren.

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