Landwirtinnen und Landwirte zufrieden mit den Beratungen
15.06.2026
Die sogenannte sozio-ökonomische Evaluierung sieht die Einbindung verschiedener Akteure in die Bewertung der Projekterfolge vor. Zu diesem Zweck werden im Verlauf des Projekts „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ mehrfach an den Projektstand angepasste Interviews durchgeführt. Die Befragten erhalten dabei die Gelegenheit, Hemmnisse und Schwierigkeiten bei der Umsetzung rebhuhnfreundlicher Maßnahmen aufzuzeigen sowie Verbesserungspotenziale für die Beratungen und die agrarpolitischen Rahmenbedingungen zu benennen.
Die Befragungen richten sich im Wesentlichen an Landwirtinnen und Landwirte, die eine Beratung in Anspruch genommen und sich für eine Teilnahme am Projekt entschieden haben, ebenso wie an jene, die sich dagegen entschieden haben. Die teilnehmenden Betriebe wirtschaften sowohl im Haupt- als auch im Nebenerwerb und umfassen konventionelle und ökologische Bewirtschaftungsformen sowie Mischbetriebe. Darüber hinaus wurden weitere Akteure befragt, die sich im Projekt engagieren, darunter Jägerinnen und Jäger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung auf lokaler Ebene sowie lokale Naturschutzverbände.
Die Befragten äußerten insgesamt eine hohe Zufriedenheit mit der Kompetenz der Beraterinnen und Berater in den Projektgebieten von „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“ – sowohl in naturschutzfachlichen als auch in sozialen Fragen. Gleichzeitig wurde angeregt, die agrarwirtschaftliche Fachkompetenz der Beratenden kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Das verlinkte Dokument stellt die wichtigsten Ergebnisse der ersten Befragungsrunde vor.
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