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Erneuerbare Energien und Rebhühner: Wie passt das zusammen?

21.04.2026

Ein neues Infoblatt von Dr. Eckhard Gottschalk, Abteilung Naturschutzbiologie an der Universität Göttingen, beleuchtet wie sich Windenergie- und Photovoltaikanlagen auf den Lebensraum von Rebhühnern auswirken. Die zentrale Frage: Handelt es sich um einen negativen Eingriff – oder können Erneuerbare-Energien-Anlagen sogar zur Aufwertung beitragen?

Windenergieanlagen sind meist unproblematisch. Kritisch zu sehen ist es, wenn für die erforderliche Infrastruktur wertvolle Kleinstrukturen wie insektenreiche Feldraine verloren gehen. Gleichzeitig können durch Zuwegungen Restflächen entstehen, die sich als mehrjährige Blühflächen oder Brachen eignen – das wäre wiederum von Vorteil für das Rebhuhn.

Deutlich sensibler reagiert der Feldvogel auf Freiflächen-Photovoltaikanlagen. Sie können zur „ökologischen Falle“ werden, etwa wenn Module und Zäune Greifvögeln ideale Ansitzwarten bieten. Dennoch lassen sich PV-Anlagen mit gezielten Maßnahmen rebhuhnfreundlich gestalten. Das Infoblatt beschreibt konkrete Empfehlungen für die Aufwertung als Rebhuhn-Lebensraum. Auch für den Fall, dass im Planungsgebiet Rebhühner vorkommen, liefert das Dokument Hinweise für geeignete Ausgleichsmaßnahmen.

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